
„Sparsam, kräftig, anders“ - so charakterisiert „autoBILD“ (Ausgabe 15/2026) den Nissan Qashqai e-Power nach einem Fahrtest. „Beim Nissan Qashqai e-Power stimmt das Konzept: kompakte Größe, modernes Multimedia, gutes Fahrverhalten. Das Hybridsystem liefert ein Gefühl wie im E-Auto, tankt dabei Super und bleibt sparsam“, so das Fazit. Er sei ein bisschen anders als viele andere Kompaktvans, das liege an seinem Antrieb, einem speziellen Hybridsystem mit einem E-Motor und einem Benziner, der ausschließlich der Stromerzeugung diene.
Der Qashqai sei ein klassischer Kompaktvan - mit 4,43 Meter Länge, 1,84 Meter Breite und 1,63 Meter Höhe passe er genau ins aktuell äußerst beliebte Segment. Das Design sei sauber und mit stimmigen Proportionen gezeichnet.
„Vorn ist das Platzangebot klassenüblich geräumig, die Sitze sind eher zierlich geschnitten, bieten ausreichend Seitenhalt, ganz gemütlich. Im Fond ist der Raum vergleichsweise knapp bemessen, der Platz für lange Beine ist etwas eingeschränkt. Umso besser ist aber die ordentliche Kopffreiheit. Man sitzt hinten etwas (zu) flach über dem Boden, auf den strammen Polstern insgesamt aber angenehm“, so das Magazin.
Der Kofferraum schlucke 455 bis maximal 1440 Liter, das sei nicht überragend, aber ordentlich. Die maximale Zuladung liege bei stattlichen 538 Kilogramm. Sehr gut sei außerdem die hohe Stützlast von 100 kg - Besitzer von E-Bikes würden das zu schätzen wissen. Der SUV sei durchdacht und unaufgeregt eingerichtet, dazu ordentlich verarbeitet. „Das digitale Cockpit, ab N-Connecta 12,3 Zoll groß, lässt sich in drei Layouts konfigurieren, jedes Mal in schöner Optik und gut ablesbar. Auch der Touchscreen in der Mitte ist 12,3 Zoll groß, die Menüs sind umfangreich, aber logisch sortiert“, berichtet „autoBILD“. Google sei an Bord, mit Maps, Assistant und Play, dazu drahtlos Apple CarPlay und Android Auto. Bei der N-Connecta-Ausstattung gehöre zum Beispiel ein Around View Monitor mit 3-D-Funktion zum System, der etwa auch ein Bild mit der durchsichtigen Motorhaube liefere. Alles sei problemlos zu bedienen.
Die große Besonderheit sei sein Antrieb. Nach Überarbeitung liege die maximale Leistung des Systems - im Sportmodus - bei 205 PS statt bisher 190 PS. Ein E-Motor treibt die Vorderräder an, den Strom für die kleine Batterie (unverändert 2,1 kWh groß) liefere ein Generator, der von einem 1,5-LIter-Dreizylinder-Turbo-Benziner mit 168 PS angetrieben wird. Der Strom könne auch, je nach Fahrsituation, direkt an den E-Motor fließen. Der Benziner arbeite mit einem speziellen Verbrennungskonzept. Das Ganze solle sich wie ein E-Auto fahren, das aber eben nicht an der Ladesäule geladen werden muss. Nissan sage, das System sei etwas für Leute, die sich noch nicht ganz an einen reinen E-Antrieb herantrauen.
„Klingt vielleicht kompliziert, funktioniert aber völlig reibungslos und bleibt im Alltag erstaunlich unauffällig. Der Nissan tritt aus dem Stand etwas verhalten an, zieht dann aber kräftig und zügig durch. Der Elektromotor beschleunigt völlig ruckfrei und linear. Im Test schaffte der Qashqai den Standardsprint von null auf 100 km/h in 7,6 Sekunden, abgeregelt wird Tempo 170“, heißt es in den Bericht.
Den Dreizylinder-Benziner höre man nur im Stand vernehmlich, etwa an der Ampel. Er klinge durchaus kernig, sei aber gut gedämmt. Das habe Nissan verbessert. Die bei Tempo 130 gemessenen 70 dB (A) seien angenehm leise. Der Verbrauch lag im Test bei 6,5 Litern, die Reichweite damit bei 846 Kilometern. „Bewusst sparsam und zurückhaltend gefahren, also flüssig, vorausschauend, aber nicht als Verkehrshindernis, haben wir übrigens 4,3 Liter gemessen.“
Akustisch und auch vom Fahrgefühl her benehme sich der Nissan mehrheitlich wie ein E-Auto, fahre seine 1,6 Tonnen Gewicht mühelos und dabei manchmal auch schneller als gedacht. Sportliche Ambitionen hege er dabei aber nicht, bleibe eher gelassen, zumal auch das ESP schnell und beherzt eingreife. Die kommode Federung sei weich ausgelegt, gefühlt leicht schaukelig. Die Lenkung passe gut zu Auto, sie sei eine Verbesserung gegenüber dem früheren Qashqai. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Mai 2026)

„Klassisches Facelift für den Qashqai: neues Design, Innenraum und Multi-Media aufgewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, Kosmetik ist ja manchmal auch recht umfassend. Dazu macht der Antrieb den Qashqai interessant.“ Diesen Eindruck gewann „autoBILD“ (Ausgabe 26/2024) nach einem Fahrtest mit dem überarbeiteten Modell. Er stehe nun markanter und selbstbewusster auf den Rädern.
Seit 2021 wird das kompakte SUV jetzt in der dritten Auflage gebaut, es sei Zeit für ein Facelift. Das bringe eine komplett neue Front mit riesigem, trapezförmigen Kühlergrill und schmalen Scheinwerfern. Am Heck trage der Qashqai jetzt zackige LED-Lampen: hier, ebenso wie vorn, mit Komma-förmigen Elementen.
„Das Interieur hat Nissan spürbar aufgewertet, in den höheren Ausstattungen N-Design und Tekna+ gibt es viel Alcantara und auch sonst ansehnliches Material. Alles sieht gut aus und fasst sich gut an“, heißt es in dem Bericht.
Ein Schwerpunkt beim Facelift sei das Multi-Media gewesen. Weiterentwickelt sei der Allround-View-Monitor worden, jetzt mit 3D-Funktion und acht Kameraperspektiven, unter anderem mit „durchsichtiger“ Motorhaube. Die Google-Dienste mit Maps, Assistence, Play seien integriert, ebenso sei Apple Car Play und Android Auto an Bord, Alexa und Siri gesprächsbereit.
Den Qashqai gebe es weiterhin mit drei Antriebsvarianten: einem 1,3-Liter-Mildhybrid-Benziner mit 140 oder 158 PS und als e-Power mit 190 PS. „Und dieser Antrieb ist eine Besonderheit. Nissan betrachtet ihn als Übergangstechnik für Leute, die sich noch nicht auf einen reinen E-Antrieb einlassen wollen. Beim E-Power treibt ein E-Motor mit 190 PS die Vorderräder an. Den Strom für die Batterie liefert ein Generator, der von einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 158 PS angetrieben wird“, erläutert „autoBILD“.
Ergebnis: Der Motor spreche zügig und nachdrücklich an - aber nicht so vehement wie bei einem reinen E-Auto. Den Standardsprint von null auf 100 km/h schaffe der e-Power in 7,9 Sekunden, er laufe maximal 170 km/h. Die Rekuperation sei einmal einstellbar, es gebe auch einen One-Pedal-Modus.
„Ziemlich schnell meldet sich der Benziner zu Wort, die Batterie ist mit 2,1 kWh eben sehr klein. Der Dreizylinder klingt unter Last durchaus kernig, doch störend laut wird das eigentlich nie - auch die Dämmung hat Nissan beim Facelift verbessert“, lobt das Magazin. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Juli 2024)

Mit dem überarbeiteten Nissan Qashqai war „auto, motor und sport (Ausgabe 14/2024) unterwegs. „Bewährtes bewahren, den Rest behutsam optimieren, so lautete wohl das Motto für das Qashqai-Facelift. Zu recht - denn mehr als die aufgefrischte Optik und das Infotainment-Update hatte der gut ausgestattete und fair bepreiste SUV gar nicht nötig“, urteilte das Magazin am Ende.
Der kompakte SUV sei längst die stärkste Stütze im Europa-Programm der Japaner. Also habe gegolten, für die nun anstehende Auffrischung nur behutsam an den Stellschrauben zu drehen. Neben optischen Retuschen an Grill, Stoßfänger und Scheinwerfern kennzeichnen eine verbesserte Grundausstattung, ein aktualisiertes Infotainment und einige zusätzliche Optionen den 2024er Jahrgang des Qashqai.
„Technisch bleibt es beim bekannten Rezept, antriebsseitig sind die Weichen seit dem letzten Modellwechsel neu gestellt. Die Benziner mildhybridisiert, die Diesel haben dem e-Power-Hybrid Platz gemacht. An diesem Angebot ändert sich mit der Modellpflege nichts. Leistungsmäßig an der Spitze steht der 190 PS starke 1.5 VC-T e-Power, bei dem ausschließlich ein Elektromotor den Antrieb übernimmt, dessen Strom bedarfsweise von einem Dreizylinder-Verbrenner mit variabler Verdichtung erzeugt werden“, berichtet das Magazin.
Diese Variante stand beim Test zur Verfügung, beim Fahrgefühl habe sich damit im überarbeiteten Modell nicht viel geändert. Der SUV trete gleichermaßen kräftig und komfortabel auf: Er fahre leise und verzögerungsfrei an, beschleunige mit Nachdruck und ohne Schaltrucke, während die Drehzahl des Verbrenners dazu passend lastabhängig ansteige, ohne dass sich der Turbo-Dreizylinder aufdringlich in den Vordergrund spiele. „Grundsätzlich fällt das niedrige Geräuschniveau auf - es hat auch damit zu tun, dass der kleine Pufferakku mit seinen zwei kW/h Kapazität dem Verbrenner regelmäßige Auszeiten ermöglicht“, erläutert „auto, motor und sport“.
Wenn gewünscht, lasse sich der rund 1,7 Tonnen schwere e-Power auch durchaus dynamisch bewegen. Lenkung und Fahrwerk würden präzise und überraschungsfrei arbeiten.
Lob gab es außerdem für das verbesserte Infotainment-System: Nissan setze dabei auf Google-Apps und -Assistenz für seine Benutzerschnittstelle (ab Ausstattungslinie N-Connecta). Dann präsentiere sich nicht nur die Navigation auf dem nun serienmäßigen 12,3-Zoll-Bildschirm in der bekannten Maps-Logik und -Optik - auch andere Apps aus dem Android-Universum. Apple-Fans könnten stattdessen per Wireless CarPlay auf ihre gewohnte Oberfläche zugreifen.
Keine Google-App, aber ebenfalls sehr praktisch sei die weiterentwickelte Rundum-Ansicht der Außenkameras: Per 3-D-Modus ließen sich acht unterschiedliche virtuelle Kamera-Perspektiven wählen sowie ein virtueller Blick durch die Motorhaube. Ideal für Hindernisse direkt vor dem Auto - und wenn es steil aufwärts gehe. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Juli 2024)
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